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Flugverkehr
Das Wichtigste in Kürze...

Für Menschen, die in der Nähe einer Flugschneise wohnen, kann Fluglärm sehr störend sein. Nicht nur der Lärm, sondern auch die Angst vor Abstürzen, Erschrecken bei tiefen Überflügen und Vibrationen verursachen die Belästigung.
Die einen fliegen, die anderen unterbrechen ihr Gespräch
Die Anzahl Flugbewegungen in Kloten sinkt seit dem Jahr 2000. Trotzdem wurden im Jahr 2003 noch mehr als 700 Flugbewegungen pro Tag gezählt.
Weniger Flüge seit 2000
Zum Flugverkehr gehören Helikopter, Propellerflugzeuge und Strahlflugzeuge. Der heutige Flugverkehr wird primär mit Strahlflugzeugen abgewickelt.
Was alles fliegt...
Der Lärm von Strahlflugzeugen wird hauptsächlich durch das Mischen des heissen Gasstrahls mit der kalten Umgebungsluft verursacht. Durch das Mantelstromprinzip kann der Lärm sehr wirkungsvoll vermindert werden.
Der laute Luftstrahl eines Jets
Die Hauptlärmquellen von Propellerflugzeugen sind der Motor und der Propeller. Je schneller ein Propeller dreht, desto lauter ist das Flugzeug.
Propellerflugzeuge müssen billig sein
Der Helikopter ist eine sehr komplizierte Lärmquelle. Sie setzt sich zusammen aus dem Breitbandgeräusch des Triebwerks und dem hackenden Geräusch der Rotoren .
Der Helikopter – eine komplizierte Lärmquelle

Die Belastung durch Fluglärm wird in der Schweiz mit dem Mittelungspegel Leq angegeben. Sie wird normalerweise nicht gemessen, sondern berechnet.
Leq - ein Mass für Lästigkeit?

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Weniger Flüge seit 2000 nach oben

Seit dem Jahr 2000 nimmt der Flugverkehr im Flughafen Zürich ab. 2003 waren noch durchschnittlich 729 Flugbewegungen pro Tag zu verzeichnen (als Bewegung gilt eine Landung oder ein Start). Diese Zahl schwankt stark mit der Jahreszeit.



Quelle: www.unique.ch

Flugbewegungen beim Flughafen Zürich und Fluglärmbelastung in Kloten. Seit dem Jahr 2000 haben die Flüge konstant abgenommen. Die gemittelte Lärmbelastung (Leq) in Kloten nahm in dieser Zeit jedoch nur tagsüber ab.

Was alles fliegt... nach oben

Der Hauptlärm der Motorflugzeuge wird vom Antrieb erzeugt. Grob lassen sich Strahlflugzeuge, Propellerflugzeuge und Helikopter unterscheiden. Der grösste Teil des kommerziellen Luftverkehrs wird mit Strahlflugzeugen abgewickelt.



Der laute Luftstrahl eines Jets nach oben

Ein Jet ist ein sogenanntes Strahlflugzeug. Die Bezeichnung „Strahl“ findet ihren Ursprung in der Funktionsweise des Triebwerks: Ein Strahltriebwerk saugt vorne Luft an und komprimiert sie in einem Verdichter. In den Brennkammern wird der Treibstoff eingespritzt und das Gemisch entzündet.

Quelle: http://wings.avkids.com

Der heisse Gasstrahl (Jet) wird dadurch mit hoher Geschwindigkeit nach hinten ausgestossen, wodurch die Schubkraft entsteht. Dieser Gasstrahl verursacht den grössten Teil der Lärmemissionen eines Flugzeuges. Am Ausgang der Brennkammer befindet sich die Turbine, welche den Verdichter antreibt.

Der Kern des Strahls strömt mit Überschallgeschwindigkeit aus und mischt sich rasch mit der stehenden kalten Luft. Daraus entstehen Wirbel, welche im Bereich unter 1000 Hz die primären Schallquellen darstellen.

Es zeigt sich, dass die Schalleistung des Jets etwa mit der 8. Potenz der Strahlgeschwindigkeit ansteigt. Das bedeutet, dass die Schallemission um das 256-fache zunimmt, wenn die Strahlgeschwindigkeit verdoppelt wird!


Quelle: wings.avkids.com

Der Lärm von Strahlflugzeugen wird sehr wirkungsvoll vermindert, indem man die Austrittsgeschwindigkeit des Gases reduziert. Mit einem Gebläse wird ein Luftstrom erzeugt und um das Triebwerk herumgeleitet. Der kalte Luftstrom und der heisse Gasstrahl aus den Brennkammern werden im Triebwerk gemischt und verlassen die Düse ungefähr mit der Geschwindigkeit des Flugzeuges. Ein solches Mantelstromtriebwerk erzeugt bis zu 20 dB weniger Lärm als ein Typ der ersten Generation.

Das Mantelstromprinzip ist aber nur im Unterschallbereich anwendbar. Kampfflugzeuge und Überschalltransporter (Concorde!) benötigen Triebwerke mit hoher Strahlgeschwindigkeit und sind daher entsprechend laut.

Propellerflugzeuge müssen billig sein nach oben


         

Der Helikopter - eine komplizierte Lärmquelle nach oben

Der Helikopter ist eine komplizierte Lärmquelle mit charakteristischer Schallemission. Vom Triebwerk, meist einer Gasturbine, kommt ein rundum abgestrahltes Breitbandgeräusch mit starken zusätzlichen Reintonanteilen. Ihm ist ein hackendes Geräusch überlagert, das von den Rotorflügeln stammt. Es kommt einerseits durch die Wechselwirkung von Wirbeln mit dem Rotorblatt zustande, anderseits aber auch durch Stosswellen an den Blattspitzen.

Die Lärmbelastung um einen Helikopterlandeplatz ist stark von Art und Anzahl der Flugmanövern abhängig. Helikopterlärm wird von der LSV speziell behandelt.


Quelle: www.zapzarap.ch

Lärm-Zertifizierung nach oben

Die Internationale Organisation der Zivilluftfahrt stellt Zertifizierungsbedingungen auf, die neue Jet-Flugzeugtype mit mehr als 5700 kg Abfluggewicht einhalten müssen. Bestimmte Maximalpegel in der Verlängerung der Startpiste, bei der Landung und seitlich von der Piste dürfen nicht überschritten werden. Die Bedingungen werden von Zeit zu Zeit der technischen Entwicklung angepasst.

Leq - ein Mass für die Lästigkeit? nach oben


           


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