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Eine weitere Möglichkeit, Lärmquellen direkt abzuschirmen, besteht in der Kapselung von Maschinen und Motoren. Dafür werden benötigt: eine angepasste Luftschalldämmung durch die Kapselwand, eine wirkungsvolle Schallabsorption an der Innenseite, möglichst keine Öffnungen und eine den Verhältnissen angepasste Körperschalldämmung.
Diese Art der Lärmbekämpfung wird v.a. bei Industrie- und Gewerbelärm eingesetzt, jedoch kapselt man auch Motoren im Strassenverkehr ab und verkleidet Fahrgestelle bei der Bahn.
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Quelle: Lärmbekämpfung durch Kapselungen, SUVA, April 1995
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Reflexion (links) und Absorption (rechts) an der Kapselinnenwand:
1 - Kaspelwand für die Luftschalldämmung 2 - Absorptionsschicht
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Quelle: Lärmbekämpfung durch Kapselungen, SUVA, April 1995
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Beispiel für die Schallübertragungswege einer Kapselung:
1 - Luftschallöffnung
2 - Bedienungselemente
Weg A - Luftschallübertragung über die Kapselwand
Weg B - Luftschallübertragung über undichte Stellen und Öffnungen
Weg C - Körperschallübertragung und Abstrahlung als Luftschall
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Die Kapselung von Maschinen und Motoren bringt aber nicht nur Anwohnern von Industrie- und Gewerbebetrieben eine Lärmreduktion, sie erhöht auch die Qualität von Arbeitsplätzen. Dies wiederum wirkt sich positiv für die Arbeitgeber aus, denn Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer werden durch die Lärmsituation am Arbeitsplatz stark beeinflusst.
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