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Ein grosses Potential des Lärmschutzes liegt daher bei der individuellen Fahrweise. Ein intelligenter Fahrstil führt zu deutlich weniger Lärm und verringert dazu auch noch den Treibstoffverbrauch, den Schadstoffausstoss sowie das Unfallrisiko. Dieser sog. Eco-Drive hat zudem praktisch keine Zeiteinbusse und spürbar weniger Kosten für die Fahrzeugwartung zur Folge. Für den den Eco-Fahrstil gelten folgende Regeln:
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| 1. Nächsthöheren Gang spätestens bei 2500 Touren einlegen |
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| 2. Verlangsamen durch Bremsen, nicht durch Herunterschalten |
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| 3. Schon innerorts in die höchsten Gänge schalten |
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| 4. Vorausschauend fahren - Geduld und Toleranz zeigen |
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| 5. Brüske Brems- und Beschleunigungsmanöver vermeiden |
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| 6. Motor nie unnötig "warmlaufen" lassen |
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| 7. Motor starten, ohne Gas zu geben |
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Aufgrund der Fortschritte in der Fahrzeugtechnologie in den letzten 15 Jahren ist es mit heutigen Autos problemlos möglich, niedertourig und damit lärmarm zu fahren. Frühzeitiges Hochschalten, wie es die Eco-Fahrweise fordert, führt nicht zu Motorproblemen. Im Gegenteil: Verschleiss, Motorkühlung und Öldruck sind dann optimal, wenn bei spätestens 2500 Touren hochgeschaltet wird.
Der Nutzen dieser Fahrweise ist verblüffend:
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| 1. Weniger Treibstoffverbrauch: -15% |
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| 2. Weniger Schadstoffemissionen: -78% CO, -63% HC, -50% NOx |
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| 3. Weniger Unfälle: -10 bis 25% |
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| 4. Weniger Kosten für Wartung und Unfallfolgen |
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| 5. Mehr Komfort und weniger Fahrstress - praktisch kein Zeitverlust |
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| 6. Deutlich weniger Lärm |
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Quelle: Eco-Drive®, www.eco-drive.ch
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Wer schon bei kleinen Geschwindigkeiten in hohe Gänge schaltet, profitiert von deutlich geringerem Treibstoffverbrauch. Der grüne Verlauf zeigt die optimale Gangwahl in Abhängigkeit der Geschwindigkeit.
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Die Lärmminderung durch niedertourige Fahrweise ist enorm, denn der Pegel der Motorengeräusche steigt exponentiell mit der Drehzahl. Dem Eco-Drive kommt also gerade in besiedelten Gebieten eine wichtige Lärmschutzfunktion zu. Wenn alle Autofahrer diesen Fahrstil pflegen würden, könnte der Lärmpegel im Stadtverkehr um bis zu 4 dB gesenkt werden, was akustisch mehr als eine Halbierung der Verkehrsmenge bedeuten würde.
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2000 U/min.
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4000 U/min.
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32 Personenwagen mit einer Motorendrehzahl von 2000/min. machen gleichviel Motorenlärm (ohne Reibungslärm der Reifen) wie ein einziges Auto mit 4000/min.
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